Nach der Nuklearkatastrophe die in Fukushima stattgefunden hat, haben sich viele Menschen in japanischen Geschäften mit Geigerzählern ausgerüstet, so dass diese fast nirgendwo mehr erhältlich sind. Damit man jedoch allen besorgten Japanern eine Möglichkeit zur Strahlenmessung geben kann, hat ein regionales Unternehmen eine neue Geigerzählervariante vorgestellt. Diese ist nicht nur billig, sondern kann auch per iPhone genutzt werden.

Bereits kurz nach dem Unfall hatte das Unternehmen die Idee zu dieser Erfindung, die mittlerweile als „Geiger Fukushima“ getauft wurde. Der billigste Geigerzähler war zu der Zeit noch sehr kostenintensiv und zudem nur schwer zu beschaffen. Doch die Bevölkerung hatte Angst und in dieser Unsicherheit hat das Unternehmen sich gleich an die Entwicklung einer kostengünstigen Alternative gemacht.

Mittlerweile gibt es zwei verschiedene Geräte. Eines ist eine Stand-Alone Variante und eines eine adaptierte Version. Die adaptierte Version kann an ein Apple Smartphone angesteckt werden. Die zugehörige „Geiger Bot“ App zeigt dem Nutzer dann alle Strahlendaten an.

Der Vertrieb läuft Online über eine japanische NPO-Webseite. Der Interessierte sollte jedoch unbedingt des Japanischen mächtig sein, denn die Webseite ist nur auf japanisch abrufbar. Das Unternehmen plant, die Geräte noch billiger zu machen und sie zudem noch kleiner und leistungsfähiger zu gestalten.